Ausgabe 427 - Immobilienbrief Podcast

Shownotes

Das war der Schweizer Immobilienbrief zum Hören, Ausgabe 427. Mehr News, Analysen und Hintergründe aus der Schweizer Immobilienbranche finden Sie unter www.immobilienbusiness.ch. Der Immobilienbrief wurde mit KI aufbereitet und vertont.
Auf Wiederhören!

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00:00:00: Der Schweizer Immobilienbrief.

00:00:02: Jetzt neu auch zum Hören!

00:00:05: Willkommen zur Audiausgabe des E-Papers der Schweizer Imobilienwirtschaft, Ausgabe fourhundert zwanzig vom sechsten Oktober.

00:00:12: zweitausend sechsundzwanzig heute unter anderem mit folgenden Themen.

00:00:17: Der Anlagedruck auf dem Schweizer immobilienmarkt bleibt hoch.

00:00:21: das zeigt der neue Swiss Real Estate Sentiment Index von KPMG.

00:00:25: im Kanton Lucerne geraten die Büromieten leicht unter Druck und Warum institutionelle Investoren in Deutschland mit weiter sinkenden Immobilienpreisen rechnen?

00:00:36: Hohe Preise.

00:00:37: Ein überschaubares Angebot an geeigneten Kaufobjekten, ein schwieriger werdendes Marktumfeld.

00:00:42: und dennoch blickt die Schweizer Immobilianbranche mit Zuversicht in die Zukunft.

00:00:46: Das zeigt die jüngste Umfrage von KPMG Real Estate zum Swiss Real Estate Sentiment Index.

00:00:52: Nach dem Rekordwert von plus sixty-neinundsechzig, fünf Punkten im Vorjahr liegt der aggregierte Index zwei tausendzechsundzwanzig bei plus siebenundvierzig, fünf Punkte.

00:01:01: Für KPMG Immobilien-Experte Beat Seeger ist das kein Alarmsignal.

00:01:05: Der Immobiliananlagemarkt bleibt trotz gedämpfter Konjunkturerwartungen robust – der tiefere Gesamtindex signalisiert daher keinen Stimmungsumschwung sondern eine Normalisierung nach dem außerorgentlich starken Vorjahre.

00:01:17: Der Teilindex-Preisentwicklung sinkt zwar um twenty- acht, drei auf plus sechzig, sieben Punkte.

00:01:22: Doch sämtliche Teilnehmergruppen prognostizieren für die nächsten zwölf Monate steigende Preise – rund zweiundsechzig Prozent der Befragten erwarten leicht bis stark anziehende Werte.

00:01:31: Unangefochten im Fokus das Wohnsignal.

00:01:34: Die Preiserwartungen für Wohnimmobilien bleiben mit plus einenhundertneunkommer Achtpunkten auf hohem Niveau und neunzig Prozent rechnen hiermit steigenden Preisen.

00:01:45: Besonders im Wohnsegment ist mit weiteren Preissteigerungen zu rechnen, deren Dynamik jedoch durch die bereits tiefen Ankaufsrenditen begrenzt wird", sagt Sega.

00:01:53: Für Büroimmobilien werden mit minus- zwei Komma sieben Punkten relativ stabile Preise erwartet – Verkaufsimobilien bleiben mit minusvierzig Komma zwei Punkten klar negativ.

00:02:02: Nach Lagen führen die städtischen Zentren mit plus achtundachtzig Komma fünf Punkten.

00:02:06: Regional erwarten sieben und achtzig Prozent für zürich steigende Preise.

00:02:10: Einzig Logano bleibt wie seit Beginn der Erhebung in Minus.

00:02:14: Die Knappheit verschärft sich derweil.

00:02:16: Der Angebotsindex für Wohnimmobilien fällt auf minus onehundertzwanzigkommar drei Punkte.

00:02:20: Rund vierundachtzig Prozent erwarten eine moderate bis starke Knappheit geeigneter Investitionsmöglichkeiten.

00:02:26: Von einem hypothetischen Anlagevolumen von einhundert Millionen Franken würden die Befragten im Schnitt vierundsechzig Prozent in Wohnimmobiliens investieren, bei Vorsorgeeinrichtungen sogar dreiundsiebzig Prozent.

00:02:36: Und die Risiken?

00:02:37: Der Risiko-Index steigt auf einskommer sechs sieben Punkte – den drithöchsten Wert der vergangenen zehn Jahre!

00:02:42: Größte Sorge bleiben schärfere Regulierungen.

00:02:45: Die Sonderbefragung unterstreicht den Einfluss der Politik.

00:02:48: ninety-vier Prozent hätten bei einer Annahme der Nachhaltigkeitsinitiative keine zehn Millionen Schweiz negative Folgen für den Unternehmensstandort erwartet und siebenundneinzig Prozent sehen in Einsprachen und Bewilligungsverfahren ein zentrales Hemmnis für Entwicklungsprojekte.

00:03:01: Sieger bringt es auf den Punkt, fehlt ein verbindliches Regelwerk werden Projekte verzögert, verteuert oder gar nicht realisiert?

00:03:09: Weiter in die Zentralschweiz.

00:03:11: Im Kanton Luzern treibt die hervorragende wirtschaftliche Verfassung kontinuierlich die Nachfrage nach Wohnimmobilien.

00:03:17: Auf dem Geschäftsimmobilianmarkt sieht es anders aus, das zeigt die halbjährliche Studie der Luzerner Kantonalbank.

00:03:23: Die Ausgangslage ist stark – die Schweizer Wirtschaft wuchs im zweiten Quartal um Fünf Prozent und im Kanton Lucerne ist die Dynamik noch ausgeprägter.

00:03:32: Die Beschäftigung in der Zentralschweiz legte um Drei Komma Zwei Prozent zu deutlich mehr als die Eins Komma.

00:03:37: Neun Prozent Schweizweit getragen vom Dienstleistungssektor mit einem Plus von drei Komma sieben Prozent, der höchsten Wachstumsrate aller Großregionen.

00:03:44: Für das Jahr für zwei Tausend siebenundzwanzig rechnet Stefan Jönsson, Immobilien-Experte und Leitermarktanalyse der LUKB landesweit wie in der Zentralschweiz mit einem robusten Beschäftigungswachstum.

00:03:55: auf dem Büromarkt kommt davon bislang wenig an.

00:03:58: Das Flächenangebot stieg im zweiten Quartal erneut und lag mit sechs Komma Sieben Prozent des Bestands über den nationalen Durchschnitt von fünf Komma Drei Prozent.

00:04:06: Vor allem in der Stadt Luzern nahmen die verfügbaren Mietflächen zu.

00:04:09: Mitte-Zweitausendzechsundzwanzig waren rund sechsundfünfzigtausend Quadratmeter in der Vermarktung, gut sechzig Prozent mehr als im Vorjahr.

00:04:16: Die Folge?

00:04:17: Die Mietpreise sanken um Nullkommar acht Prozent und auch im zweiten Semester ist mit stagnierenden oder leichtrückläufigen Angebotsmieten zu rechnen.

00:04:24: Immerhin – die Neubaugesuche gingen deutlich zurück!

00:04:27: Und dank des dynamischen Beschäftigungswachstums erwarten die LUKB Experten dass die Büromieten im kommenden Jahr auf einen moderaten Wachstumspfad zurückfinden.

00:04:35: Gut erschlossene, moderne Flächen mit hohem Nachhaltigkeitsstandard dürften sich ohnehin behaupten.

00:04:40: Der Detailhandel im Kanton entwickelt sich robust – die Angebotsziffer liegt mit einem Prozent unter dem Schweizer Durchschnitt.

00:04:47: Angespanter bleibt der Industrieflächenmarkt, Lieferengpässe, Energiekosten, unsichere US-Zollpolitik.

00:04:52: Doch die fest etablierte Pharma und Life Sciences Branche wächst robust und von einem Überangebot an Industrieflächen kann im Kantон Luzern keine Rede sein!

00:05:02: Ein Blick nach Deutschland Universal Investment, Deutschlands größte Kapitalverwaltungsgesellschaft hat zum fünftzehnten Mal institutionelle Investoren zu ihrem Anlageverhalten befragt.

00:05:13: Pensionseinrichtungen, Versicherungen, Kreditinstitute und Unternehmen mit zusammen rund dreihundertfünfundfünfzig Milliarden Euro verwaltet im Vermögen Die Kernbotschaft?

00:05:23: Die Immobilienquote bleibt mit durchschnittlich dreiundzwanzig Prozent stabil.

00:05:28: Für die Asset-Klasse sprechen aus Sicht der Teilnehmer vor allem stabile laufende Erträge Inflationsschutz und die geringe Korrelation zu anderen Anlageklassen.

00:05:37: Immobilien haben sich über Jahrzehnte hinweg als sinnvoller Portfoliobaustein bewährt, kommentiert Kurt Jovi Head of Real Estate bei Universal Investment.

00:05:46: Bei den Bewertungen bleibt die Branche allerdings skeptisch – einundneunzig Prozent der Befragten erwarten weitere Anpassungen nach unten.

00:05:53: In Deutschland halten zweiundsechzig Prozent die Preise bei Neuinvestitionen für hoch aber noch akzeptabel.

00:05:59: Für fair gepreist halten sie nicht einmal fünf Prozent!

00:06:02: Für das Jahr im Jahr ist der Blick auf die Allokation.

00:06:20: Das Wohnsegment entwickelt sich aktuell weiter, vor allem um moderne Wohnformen – etwa für Senioren, Studenten oder Berufspendler sagt Jovi.

00:06:28: Zudem wollen die Investoren stärker international diversifizieren.

00:06:32: Sicherheit bleibt Trumpf.

00:06:34: Rund zwei Drittel setzen auf CoA und CoA Plus-Strategien, opportunistische Anlagen rangieren mit elf Prozent abgeschlagen auf dem letzten Platz.

00:06:42: Erwartet wird eine ausgeschüttete Mindestverzinsung von knapp vier Prozent – und als Trendthemen beschäftigen Revitalisierungen sowie der KI Einsatz allen voran im Reporting die Branche.

00:06:54: Eine Nachricht aus dem Vormarkt!

00:06:56: Der Infrastrukturfonds KGAL Klimasubstanz wird geordnet aufgelöst.

00:07:01: Die zuständige Kapitalverwaltungsgesellschaft Universal Investment hat ihr Verwaltungsmandat Ende September gekündigt.

00:07:08: Seither gibt der Fonds keine neuen Anteile aus und nimmt keine zurück.

00:07:12: KGAL begründet die Auflösung mit mangelndem Anlegerinteresse, die Aussicht auf ausreichende Neuzeichnungen fehlte um das Jahr- und-zwanzig lansierte erneuerbare Energienprodukt auf eine wirtschaftlich sinnvolle Größe zu entwickeln.

00:07:25: Die Wind- und Solaranlagen werden weiterbetrieben und zu einem passenden Zeitpunkt verkauft.

00:07:29: Die Anleger erhalten ihr Geld nach und nach zurück.

00:07:34: Europas Büromärkte bleiben in Bewegung, fast zwei Drittel der europäischen Büronutzer –fünfundsechzig Prozent planen innerhalb der nächsten drei Jahre umzuziehen!

00:07:44: Das geht aus der European Office Occupier Sentiment Survey von CBE hervor.

00:07:50: Das Büro selbst bleibt wichtig als Ort der Zusammenarbeit für den produktiven Arbeitsplatz und den Austausch mit Führungskräften.

00:07:57: Doch die Unternehmen wählen gezielter aus.

00:07:59: Neun von zehn Befragten würden ein Gebäude ablehnen, das ihre Anforderungen nicht erfüllt.

00:08:04: Während die Bereitschaft für Extras einen Aufpreis zu zahlen, von fifty-fünfzig auf achtundvierzig Prozent gesunken ist.

00:08:11: Die künstliche Intelligenz treibt den Wandel mit voran.

00:08:14: Differenzierter als zunächst erwartet.

00:08:16: Zwar gehen zwei und fünfzig Prozent davon aus, dass KI langfristig Personalbestand und Flächenbedarf verringert – die Erfahrung mit früheren Technologien zeigt laut CBRE aber, dass solche Befürchtungen anfangs häufig überzeichnet sind.

00:08:28: Dauerhaft dürfte KI vor allem die Qualitätsansprüche an Büroflächen erhöhen, dreiundvierzig Prozent planen bereits spezielle Räume wie KI-Labore.

00:08:36: Gleichzeitig wird das passende Angebot knapper.

00:08:39: CBI prognostiziert, dass der Anteil der Büroflächen in Europa –die jünger als fünf Jahre sind– bis zwei tausend achtundzwanzig auf sechs Komma acht Prozent sinkt, der tiefste Stand seit mehr als einem Jahr zieht.

00:08:50: Die Nachfrage konzentriert sich immer stärker auf moderne Gebäude höchster Qualität während der Anteil des Bürobestands, der diese Anforderungen erfüllt weiter sinkten durfte sagt Mark Kartlich, Head of European Occupational Market Research bei CBI.

00:09:03: Der Wettbewerb um die besten Flächen durfte sich entsprechend

00:09:06: verschärfen.".

00:09:09: Wie hart der Umbruch einzelne Standorte trifft, zeigt Frankfurt am Main.

00:09:14: Gemäß BNP-Paribas Real Estate ist der Büroflächenumsatz im ersten Halbjahr auf rund onehundertseitigtausend Quadratmeter eingebrochen – ein Minus von zweiundfünfzig Prozent gegenüber dem Vorjahr.

00:09:26: Im Vergleich der sechs wichtigsten deutschen Büromärkte fällt Frankfurt damit hinter Berlin, München und Hamburg auf Platz vier zurück.

00:09:33: Bemerkenswert?

00:09:34: Trotz des hohen Leerstands stieg die Spitzenmiete auf siebenundfünfzig Euro pro Quadratmeter und Monat – nur München ist mit neunundfünftig Euro fünfzig teurer!

00:09:43: Der Markt entwickelt sich in zwei Richtungen.

00:09:45: Ältere Gebäude- und schlecht angebundene Standorte stehen unter Druck.

00:09:49: Moderne Spitzenflächen bleiben knapp und teuer.

00:09:54: Zum Marktkommentar von Florian Lemberger und Thomas Marti.

00:09:58: Der Iran-Konflikt und der Ölpreis stehen weiterhin im Fokus der Investoren, zudem gewinnen Inflationsängste und die Zinsentwicklung an Bedeutung.

00:10:09: Die Fed hat Mitte September erstmals seit drei Jahren den Referenzzinssatz angehoben.

00:10:13: in den USA und Europa wird für dieses Jahr jeweils noch ein weiterer Zinsschritt erwartet – und für die Schweiz deuten die Prognosen auf einen ersten Zinsanstieg im März.

00:10:24: Die Abwärtsbewegung der internationalen Aktienmärkte ist erweilweitgehend beendet.

00:10:28: Der S&P-五hundert verhaart knapp unter seinem August hoch und liegt seit Jahresbeginn zwölf Komma sieben Prozent im Plus, DAX und SPI haben zwei Komma neun bzw.

00:10:38: sieben Komma sechs Prozent gewonnen.

00:10:40: Sensibler reagieren die Immobiliananlagen – der Real Index für kotierte Schweizer Immobilienaktion verlor im dritten Quartal rund fünf Komma acht Prozent und weist nun eine leicht negative Jahresperformance von minus null Komma drei zwei Prozent aus.

00:10:54: Die Schwergewichte Swiss Prime-Site, All Real, Mobimu und Intershop verzeichneten im September überdurchschnittliche Kursrückgänge.

00:11:00: An der Spitze des Index behaupten sich Zyblin mit plus fünfzehn Komma Fünf und JAK mit plus zehn Komma zwei Prozent auf Jahressicht.

00:11:08: Auch die kutierten Immobilienfonds gaben nach – Der SWI-Index büste seit Mitte Jahr drei Komma acht Prozent ein, die Jahresperformance schrumpfte auf minus zwei Komma sieben acht Prozent.

00:11:18: Der Primärmarkt bleibt gleichwohl aktiv.

00:11:20: Für Oktober haben bereits vier Immobilienfonds-Emissionen im Gesamtvolumen von rund fünfhundert Millionen Franken angekündigt und das Jahresende zählt traditionell zu den umsatzstärkeren Perioden.

00:11:30: Eine strukturelle Änderung noch – per ersten Oktober wurden die Fonds UBS Hospitality und Residenzjahr in den UBS Living Plus integriert, der mit rund drei Komma neun Milliarden Franken Marktkapitalisierung nun zu den drei größten Fonds im SWIIT Index zählt.

00:11:45: Zum Abschluss nach Emmenbrücke im Kanton Luzern.

00:11:49: Nach mehr als einem Jahrzehnt-Planung beginnen auf dem Emmenbaum-Areal beim Bahnhof in Kürze die Arbeiten.

00:11:55: Ende Oktober starten die Rückbauarbeiten an den bestehenden Gebäuden, ab Mai im Jahr ist der Hochbau ab May im Jahr im Jahr bis zum Frühjahr im Jahr zwei Tausend Dreißig entsteht auf dem rund sechstausend zweihundert Quadratmeter großen Areal eine Mikrostadt, in die die fünf Grundeigentümer rund neunzig Millionen Franken investieren.

00:12:12: Sechs Gebäude mit rund achtzig Mietwohnungen, vom studentischen Wohnen über Michael-Living bis zum Generationenübergreifenden Familienwohnen.

00:12:19: Ein Sleep Hotel mit einhundertneununddreißig Zimmern sowie rund dreitausend Quadratmeter für Gastronomie, Büros und Gewerbe.

00:12:26: Die Architekturschaft mit gassenartigen Zwischenräumen einem Innenhof und gemeinschaftlichen Terrassen.

00:12:31: neue Verbindungen zwischen dem Bahnhofsgebiet und der benachbarten Viskosi statt.

00:12:35: Gebaut wird nach dem Nachhaltigkeitsstandard SNBS Areal.

00:12:39: Das war der Schweizer Immobilienbrief Ausgabe Nummer fourhundertundzwanzig.

00:12:44: Mehr News, Analysen und Hintergründe aus der Schweizer Immobilienbranche finden Sie unter www.immobilienbusiness.ch.

00:12:52: Dieser Immobilianbrief wurde mit KI aufbereitet – und vertont!

00:12:56: Auf Wiederhören.

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