Ausgabe 426 - Immobilienbrief Podcast
Shownotes
Das war der Schweizer Immobilienbrief zum Hören, Ausgabe 426 - präsentiert von PSP Swiss Property. Mehr News, Analysen und Hintergründe aus der Schweizer Immobilienbranche finden Sie unter www.immobilienbusiness.ch. Der Immobilienbrief wurde mit KI aufbereitet und vertont.
Auf Wiederhören!
Transkript anzeigen
00:00:00: Der Schweizer Immobilienbrief.
00:00:02: Jetzt neu auch zum Hören!
00:00:04: Willkommen zur Audiausgabe des ePapers der Schweizer immobilienwirtschaft, Ausgabe vierhundertsechsundzwanzig vom zweiundzwannzigsten September.
00:00:12: zweitausendzechsund zwanzig präsentiert von PSP Swiss Property heute unter anderem mit folgendem Themen.
00:00:20: Der Schweitzer Büroflächenmarkt steht im Umbruch.
00:00:23: nach Homeoffice sorgt nun die künstliche Intelligenz für Unsicherheit.
00:00:27: Der Wohnungsbau zieht spürbar an.
00:00:30: und Warum sich der Europäische Hotelinvestment-Arkt resilient zeigt?
00:00:35: Nach der Disruption ist vor der Disruption.
00:00:38: So überschreibt das Research Team von Rifeisen seine jüngste Studie zum Schweizer Büroflächenmarkt.
00:00:43: Auf die gedämpfte Nachfrage durch das Remote Working folgt nun die Sorge, dass die künstliche Intelligenz den Markt zusätzlich unter strukturellen Druck setzt.
00:00:51: Der Blick zurück!
00:00:53: Arbeiteten vor der Pandemie etwas mehr als zwanzig Prozent der Schweizer Erwerbstätigen mindestens gelegentlich im Homeoffice sind es heute mit knapp vierzig Prozent fast doppelt so viele.
00:01:02: Homeoffice hat sich als fester Bestandteil des Arbeitsliebens etabliert.
00:01:06: Die Folge?
00:01:07: Verweiste Arbeitsplätze, Flächenoptimierung, gedämpfte Nachfrage.
00:01:11: Real – also Unterberücksichtigung der Teuerung – liegen die Büro-Mieten noch immer fast zehn Prozent unter dem Vorcoronaniveau.
00:01:17: Die bezahlten Preise für Büroobjekte sind über die letzten drei Jahre sogar leicht gesunken.
00:01:22: Dank intakter Mietertragsströme erzielten Investoren dennoch im Schnitt positive Total Returns wenn auch deutlich geringere als mit Wohnimmobilien.
00:01:30: Insgesamt zeigt sich der Markt aber überraschend robust – die Nachfrage wird vom starken Wachstum der Bürobeschäftigung gestützt, vom zunehmenden Rückruf der Mitarbeiter ins Büro und von der leer geringen Neubau-Tätigkeit.
00:01:41: Die Baugesuche zeigen, dass der Markt nicht mit neuer Fläche übersorgt wird und auch die Leerstände moderat bleiben.
00:01:47: Bleibt die neue Unwegbarkeit KI?
00:01:50: Reifeisen hat rund sixhundert Berufsgruppen analysiert!
00:01:53: Etwa zwei Drittel der Bürobeschäftigten arbeiten in Berufen, die stark von KI betroffen sind.
00:01:57: Entscheidend ist aber ob KI menschliche Arbeit ersetzt oder ergänzt – je komplementärer der Einsatz, desto größer der Schutz vor Stellenabbau.
00:02:05: Besonders exponiert Finanzbranche, Informatik und öffentliche Verwaltung, regional die großen Hauptsitzstandorte Zug, Zürich, Genf und das Tessin.
00:02:14: Aus den Beschäftigungsdaten lässt sich bislang allerdings kein breiter Abbau ablesen.
00:02:18: Die Bürobeschäftigung wächst auch nach dem Durchbruch generativer KI weiter.
00:02:22: Wenn Produktivitätsverbesserungen eine Bürotätigkeit effizienter und damit günstiger machen, folgt nicht automatisch das personelle Ressourcen eingespart werden.
00:02:29: Merkt Reifeisenchef Ökonom Friedi Hasenmeller an – und verweist auf das Jewons-Paradoxon.
00:02:33: Danach kann die höhere Effizienz die Nachfrage nach dieser Dienstleistung so stark erhöhen, dass am Ende sogar mehr Büroarbeitskräfte benötigt werden.
00:02:40: Die Szenarioanalyse reicht von minus zwanzig Prozent Büroflächennachfrage bei einem Automatisierungsschock bis plus vierzehn Prozent falls Produktivitätgewinne dominieren.
00:02:49: Am wahrscheinlichsten sind moderate Entwicklungen mit leicht rückläufiger oder stabiler Nachfrage.
00:02:53: Der Rat der Experten, beim Neubau von Büroflächen vorsichtig zu bleiben und flexiblen Nutzungskonzepte stärker zu berücksichtigen.
00:03:02: Die Wohnraumproduktion nimmt Fahrt auf!
00:03:05: Nach dem Tiefstand von rund vierzigtausend Wohnungen in den Jahren twenty-fierundzwanzig und zweitausendfünfundzwantig steigt der Netto-Wohnungszugang gemäß einer neuen projektbasierten Prognose von Wüstpartner Heuer auf rund viertundvierzigtausendeinheiten getragen vor allem vom Neubau, da sich die twenty-vierundzwanzig gestiegenen Bewilligungszahlen nun in Fertigstellungen niederschlagen.
00:03:28: Damit nähert sich die Wohnungsproduktion in absoluten Zahlen wieder dem Durchschnitt der Jahre zweitausendfünfzehn bis zweitaussentvierunzwanziger an und übertrifft ihn zweitausendsebeneinzig leicht, sagt Robert Weynard Partner & Leiter Research bei Wüstpartner.
00:03:42: Im Verhältnis zur stark gewachsenen Bevölkerung bleibe der Zugang aber meist unter dem langjährigen Mittel.
00:03:47: Die Belebung ist zunächst punktuell Am ausgeprägtesten im Kanton Neunburg, mit plus einundzwanzig Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel.
00:03:56: Zwei-tausend-siebenzwanziger wird sie breiter – besonders in Thurgau, Genf, Wallis und Neuenburg sowie weiten Teilen des Mittellands.
00:04:03: In rund der Hälfte der Kantone, darunter Wart-, Baselstadt- und Zug bleibt die Produktion dagegen unter dem Durchschnitt.
00:04:11: Maßgebend für die Nachfrage sind die Haushalte.
00:04:14: Zweitens sechsundzwantig stehen rund vierzig tausend zusätzlichen Haushalten etwa fünfundvierzichttausende neue Wohnungen gegenüber.
00:04:25: Es kommen also mehr Wohnungen als Haushalte hinzu.
00:04:28: Der Lehrwohnungsbestand dürfte ab dem Jahr wieder steigen.
00:04:32: Eine breite Entspannung ist das noch nicht, die Umzugsbereitschaft bleibt tief – im preisgünstigen Segment ist das Angebot in den Zentren und vielen Tourismusregionen sehr knapp!
00:04:42: Die Anspannu am Wohnungsmarkt lässt zwar etwas nach, die Knappheit verschwindet aber nicht", sagt Weynert.
00:04:48: Für twenty-eightundzwanzig lassen die Baugesuche keine weitere Beschleunigung erwarten.
00:04:54: Eine Nachricht aus dem Kanton Zürich, in Wangen Brötisellen wurde der Grundstein für das Brötiselator gelegt.
00:05:01: Einenhundert und achtzig Wohnungen rund fünftausend zweihundert Quadratmeter Gewerbe und Dienstleistungsflächen und eine Tiefgarage mit zweihundert und vierzig Plätzen verteilt auf einen treppenförmigen Gebäudekörper und drei Hochhäuser.
00:05:14: Die Projektentwicklerin PMT hatte das lange als unbebaubah geltende Areal an der Autobahn-Einfahrt über mehr als ein Jahrzehnt Parzelle um Parzell zusammengeführt.
00:05:24: Die Realisierung übernimmt Allreal, zwei der drei Hochhäuser erwirbt die SUVA – Eröffnung geplant für den Jahr zwanzig.
00:05:33: Erstmals seit fünf Jahren sind die durchschnittlichen Angebotsmieten im Jahresvergleich gesunken.
00:05:39: Minus eins Komma sieben Prozent zwischen Juli zweitausendfünfundzwanzig und Juli zweitausendsechsundzwanzig.
00:05:45: So die Rental Home Market Price Analysis des Swiss Real Estate Institute im Auftrag von New Home.
00:05:51: Dahinter stehen große regionale Unterschiede, besonders deutlich ist der Richtungswechsel in Zürich nach plus zwei Komma eins Prozent.
00:05:59: im Vorjahr sinken die Angebotsmieten um drei Komma drei Prozent.
00:06:03: parallel stieg das Inserate Volumen im Kanton über drei Perioden von gut sechsundvierzigtausend auf knapp einundfünfzig tausend Wohnungen.
00:06:12: den stärksten Rückgang weist erneut dass Tessin Minus zehn Komma neun Prozent nach bereits minus fünf Komma sechs im Vorjahr.
00:06:20: Die Zentral Schweiz mit plus zwei Komma drei und die Ostschweiz mit plus eins Komma vier Prozent verzeichnen dagegen weiter steigende Mieten.
00:06:27: Zürich bleibt mit zwei tausend dreihundertvierzig Franken Netto Miete pro Monat, die teuerste Region das Espass Mittelland mit ein Tausend Vierhundert zweiundfünfzig Franken die günstigste.
00:06:37: Bemerkenswert ist der Rückgang angesichts des knappen Angebots.
00:06:41: Die Leerwohnungsquote sank zweitausend Fünfundzwanzig auf Eins Komma Null null Prozent den tiefsten Stand der Zehn-Jahresreihe.
00:06:48: Die sinkenden Mieten können deshalb auf eine schwächere Nachfrage in einzelnen Regionen hindeuten und Institutsleiter Professor Peter Ilgi räumt mit der verbreiteten Thise auf, Investoren würden Wohnungen lieber Horten also leer stehend lassen statt sie günstiger zu vermieten.
00:07:04: In der Region Zürich wurden zuletzt immer mehr Wohnungen inseriert – und dennoch fiel die Lehrwohnungsziffer von Nullkommar fünf sechs auf Nullkommer vier acht.
00:07:11: Sein Schluss?
00:07:12: Investoren horten nicht.
00:07:14: Sie geben Wohnungen zu tiefere Mieten auf den Markt.
00:07:19: Der europäische Hotelinvestmentmarkt zeigt sich widerstandsfähig.
00:07:23: Elf, sieben Milliarden Euro Transaktionsvolumen im ersten Halbjahr, zwanzig.
00:07:28: So der Market-Beat Europe Hospitality von Cushman und Wakefield.
00:07:32: Gegenüber dem Vorjahr ein Minus von neun, fünf Prozent.
00:07:35: Gegen über dem Zehn-Jahres-Schnitt aber einen Plus von knapp zwanzzig Prozent.
00:07:39: Die Zahl der Transaktionen über einhundert Millionen Euro stieg sogar um dreißig Prozent.
00:07:44: Namhafte Abschlüsse Der verkauftes Pullman Paris Tour Eiffel, der erwerb des ehemaligen Westminster Curio Collection Hotels in London durch die spanische Rio-Gruppe.
00:07:54: Die größte Single-Esset-Transaktion der Stadt seit Jahrzehnteinundzwanzig und der kauftes Park Hyatt Wien aus der Sickner Insolvenzmasse.
00:08:01: Was wir in der ersten Jahreshälfte zweitausendzechsundzwantig gesehen haben ist vor allem ein hoch selektiver Markt – und nicht einen Markt, der sich abschwächt betont Fredrik Le Fichoux, Leiter Hoteltransaktionen Eméa bei Cushman & Wakefield Gehandelt würden vor allem Premium-Hotels in guten Lagen.
00:08:17: Auffällig ist die Rückkehr asiatischer Investoren, das Volumen aus der Asien-Pazifikregion hat sich versexfacht und glicht den siebenundachzig Prozentrückgang aus Amerika aus.
00:08:26: Europa gelte im Vergleich zu anderen Teilen der Welt als preisgünstig und stabil.
00:08:31: Der Durchschnittspreis pro Zimmer stieg um neun Prozent auf gut zweihundertzwanzigtausend Euro – die Hälfte des Volumens floss in gehobene.
00:08:37: Full-Service Häuser.
00:08:39: Die Länderstatistik führt das UK mit drei Komma zwei Zwei Milliarden Euro und einem Plus von vierundsiebzig Prozent an, vor Spanien mit zwei Komma sechs Sechs Milliarden.
00:08:48: Deutschland folgt mit sechshundert Drei Millionen – und minus sechsohnvierzig Prozent erst auf Rang Fünf.
00:08:52: Gefrageliste Metropole bleibt London mit zweicommer Dreimilliarden Euro.
00:08:57: Der europaweite Erlös pro verfügbaren Zimmer stieg um dreiprozent auf einhundert Ein Euro.
00:09:02: Spitzenreiter auf Stattebene?
00:09:04: Mailand mit plus Vierundzwanzig.
00:09:06: Budapest mit plus fünfzehn Prozent.
00:09:08: Der Ausblick bleibt konstruktiv, weitere großvolumige Deals sind im Markt und im Zuge der Portfolio Neuausrichtungen institutioneller Investoren gewinnt die assetklasse Hotel weiter an Gewicht.
00:09:18: Favorit bleibt Südeuropa.
00:09:22: Zum Markt-Kommentar von Florian Lemberger und Thomas Malty vom SFP Group Am sechzehnten September hat die US-Notenbank erstmals seit Jahrzehnte und Zwanzig den Referenzzinssatz erhöht.
00:09:36: Ausschlaggebend waren unter anderem der Iran-Konflikt, hohe Öl und Benzinpreise und steigende Anleiherenditen.
00:09:43: Der neue Fedschef Kevin Warsh signalisiert damit zugleich dass das Komitee unabhängig von politischen Forderungen entscheidet.
00:09:50: Die Märkte hatten den Schritt weitgehend eingepreist und reagierten erleichtert.
00:09:54: Auch in der Schweiz ist eine Zinserhöhung nicht mehr ausgeschlossen.
00:09:58: Experten rechnen mit einem ersten Schritt der Nationalbank im Frühjahr.
00:10:03: Bei den Schweizer Immobilien-Aktien tendiert der Real Index seit Mitte August seitwärts.
00:10:08: Die Jahresperformance verharrt bei rund drei Prozent, die Schwergewichte Swiss Prime-Site und PSP Swiss Property verzeichnen mit plus eins Komma sechs bzw.
00:10:17: Eins Komma neun Prozent im laufenden Monat die höchsten Kursgewinne im Index.
00:10:21: Züblin büsste rund acht Komma vier Prozent ein bleibt mit Plus dreizehn Komma zwei Prozent auf jahres Sicht aber Spitzenreiter.
00:10:29: Die Immobilienfonds legten zuletzt wieder zu.
00:10:31: Der SWIT-Index verbesserte seine Jahresperformance auf minus zwei Komma zwei acht Prozent.
00:10:37: Am Primärmarkt flossen kotierten Fonds im dritten Quartal über drei Kapitalerhöhungen mehr als achthundert Millionen Franken zu, für das vierte Quartals sind bereits rund fünfhundert dreißig Millionen angekündigt.
00:10:48: Weitere dürften folgen.
00:10:51: Zum Abschluss nach Riedholz in Kantonsolo.
00:10:53: Touren Auf dem Adelsscholz-Areal, das die Halter AG-Karriere Jahrzehnte erworben hat – um den ehemaligen Industriestandort in ein Quartier mit Wohnen, Arbeiten, Kultur und Gastronomie zu verwandeln – war jüngst Baustart für die ersten Neubauten.
00:11:08: In der ersten Etappe entstehen mit dem Lagerhaus, drei Eigentumswohnungen und der Kocherei, hundertfünfzig Mietwohnung, insgesamt zweihundfünftig Wohnungen sowie rund zehntausend Quadratmeter Flächen für Arbeiten-, Gastronomie-, Events- und Kultur inklusive Werkstätten und Probebühne für das Theaterorchester Biel Solothurn.
00:11:28: Als Investorin tritt die Pensionskasse der UBS auf, wie bereits in den Jahr- und Zweihundzwanzig, dass rund dreiundsiebzig Tausend Quadratmeter große Kernareal erworben hatte.
00:11:37: Gebaut wird nach dem Standard nachhaltiges Bau in Schweiz – Fernwärme, aktive Kühlung, Solarstrom vom Areal.
00:11:44: Ein neuer Uferbereich schafft direkten Zugang zur Ahre.
00:11:47: Schon Vorbaustart war ein Drittel der Eigentumswohnungen reserviert.
00:11:51: Die Rohbauten sollen im ersten Quartal, die fertigstellung ist für Anfang.
00:11:58: Das war der Schweizer Immobilienbrief Ausgabe fourhundertzechsundzwanzig Präsentiert von PSP Swiss Property.
00:12:06: Mehr News, Analysen und Hintergründe aus der Schweitzer Immobilie Branche finden sie unter www.immobilienbusiness.ch.
00:12:14: Dieser Immobilian Brief wurde mit KI aufbereitet und vertont.
00:12:18: Auf Wiederhören!
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